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Königin-Charlotte-Gymnasium Stuttgart
Stuttgart-Möhringen, Sigmaringer str.85 |
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SCHULLEITERIN: ANDREA
FUNKE-FUCHS
STELLVERTRETER: KARL BRECHENMACHER
TEL.: 216-2152
216-4993
FAX.: 216-4990
Homepage:
http://www.kcg.s.bw.schule.de
E-Mail:
koenigin-charlotte-gymnasium@stuttgart.de
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Das
Königin-Charlotte-Gymnasium ist ein allgemeinbildendes
Gymnasium, das in 8 oder 9 Jahren zur allgemeinen
Hochschulreife führt. 1914 als dritte höhere Mädchenschule
in der Innenstadt gegründet und 1915 nach
Königin-Charlotte von Württemberg (1864 - 1946) benannt,
erfuhr diese Schule mit der Einführung der Koedukation
1973 und dem Umzug nach Stuttgart-Möhringen 1974
Veränderungen, die heute ihr Gesicht im Schulzentrum an
der Rembrandtstraße prägen: es ist das Gymnasium des
Stadtbezirks Möhringen für Jungen und Mädchen, das im
Schuljahr 2003/2004 von 681 Schülerinnen und Schülern
besucht wird.
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Das
Königin-Charlotte-Gymnasium führt ab Schuljahr 2004/2005
folgende Profile:
| Bisheriges 9-jähriges
Gymnasium (Kl.6-13): |
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naturwissenschaftliches Profil: |
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| Sprachenfolgen: |
Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 7) |
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Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 7) |
| sprachliches Profil: |
|
Sprachenfolgen:
|
Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 7)
Spanisch (Kl. 9) |
| |
Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 7)
Spanisch (Kl. 9) |
| Bisheriges 8-jähriges Gymnasium: |
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| Sprachenfolgen: |
Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 6)
Spanisch (Kl. 8) |
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Für alle neubeginnenden Klassen 5 ab Schuljahr
2004/2005: 8-jähriges Gymnasium (neu):
| naturwissenschaftlisches Profil: |
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| Sprachenfolgen: |
Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 6) |
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Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 6) |
sprachliches Profil:
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Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 6)
Spanisch (Kl. 8) |
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Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 6)
Spanisch (Kl. 8) |
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Für alle Fremdsprachenfolgen bestehen Mindestgruppengrößen
(2. Fremdsprache 16 Schüler, 3. Fremdsprache 12 Schüler).
Latinum: Schülerinnen und Schüler mit
Pflichtunterricht in Latein erwerben das Latinum bzw. mit
Ergänzungsprüfung oder bei entsprechender Kurswahl in der
Oberstufe (Kernkompetenz, Profil- oder Neigungsfach) das
Große Latinum, wenn die sonstigen Voraussetzungen
gegeben sind.
Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlichen
Profils EF oder des sprachlichen Profils EFSpan haben
Gelegenheit Latein in einer Arbeitsgemeinschaft zu
erlernen und in einer Ergänzungsprüfung das Latinum zu
erwerben, bei entsprechender Kurswahl in der Oberstufe
auch das Große Latinum. Latinum bzw. Großes Latinum sind
auch heute noch die Voraussetzung für das Studium
bestimmter Fachrichtungen.
In den Klassen 5 und 6 sind Handarbeit und Technik
als Arbeitsgemeinschaft für alle Schülerinnen und Schüler
des 9-jährigen Gymnasiums eingerichtet; im Schuljahr
2004/2005 auch für Kl. 5 G-8 (neu).
In zwei Klassenstufen haben wir bilingualen
Fachunterricht in englischer Sprache: Kl. 8 (Erdkunde)
und Kl. 11 (Geschichte).
In den Jahrgangsstufen 12 und 13 (G-8 neu: 11 und 12)
findet der Unterricht in Pflicht- und Wahlfächern
statt (vier- bzw. zweistündig). Es sind alle Fächer der
Unter- und Mittelstufe vertreten, darüber hinaus finden je
nach Wahl der Schüler 2-stündige Kurse in Informatik,
Astronomie, Darstellende Geometrie, Philosophie,
Psychologie und Literatur sowie auch in Japanisch
(4-stündig) statt. Der gut ausgestattete Informatikraum
erlaubt einen Unterricht auf dem neuesten Stand der
Technik (Multimedia, Internet, u.s.w.). Durch die
Kooperation mit den Gymnasien der benachbarten
Stadtteile wird das Kursangebot sinnvoll erweitert.
Arbeitsgemeinschaften runden das
Unterrichtsprogramm im Wahlbereich ab und geben den
Schülern die Möglichkeit, ihre besonderen Neigungen zu
pflegen. Nach Möglichkeit werden Französisch, Latein,
Japanisch, Biologie, Informatik, Physik, Fotografie, Chor,
Orchester, Sport sowie Theatergruppen eingerichtet. Die
Teilnahme ist freiwillig. An der Arbeitsgemeinschaft
Japanisch nehmen auch Schüler anderer Gymnasien teil.
Die Theatergruppen haben durch die Einrichtung eines
Theaterraumes im Pavillon sehr gute Übungs- und
Spielmöglichkeiten. Der Schulgarten lädt zur aktiven
Mitarbeit ein. Die Kurse der Oberstufe können durch das
Seminarfach, Teilnahme an Wettbewerben und besondere
Lernleistungen ergänzt werden. Interessierte Schüler
besuchen darüber hinaus das Kepler-Seminar für
Naturwissenschaften. Seit dem Schuljahr 1987/88 nimmt das
Königin-Charlotte-Gymnasium auch am Programm zur
Förderung besonders befähigter Schüler teil.
Eine Schulpartnerschaft unterhält die Schule mit
dem Lycée Saint-Exupéry in Lyon. Jedes Jahr finden
Austauschprogramme und Begegnungen statt. Der intensive
Austausch begünstigt die französischen Sprachkenntnisse
und trägt zur deutsch-französischen Verständigung bei. Für
Schüler mit dem Fach Spanisch besteht die Möglichkeit zu
einem Austausch mit Partnerschulen in Valladolid
und Caracas. In den USA haben wir eine
Partnerschule in Garden Valley (Kalifornien), mit
der Austausch besteht. Für Schüler der
Japanisch-Arbeitsgemeinschaft gibt es einen Austausch mit
Schulen in Ogaki (Japan) und der Toin-Gakuen-Schule
(japanisches Internat) in Saulgau.
Das Königin-Charlotte-Gymnasium bietet vom Lehrer- und
Raumangebot her gute pädagogische Voraussetzungen. Ein
lebendiges, offenes Schulklima, das den Schülern eine
Identifikation mit ihrer Schule erleichtert, gehört zu den
besonderen Anliegen. Schulkonzerte, Aufführungen der
Theater-AG, Projekttage, Studienfahrten,
Schullandheimaufenthalte (Kl. 6), Teilnahme an sportlichen
Wettbewerben und anderen außerunterrichtlichen
Veranstaltungen helfen mit, Höhepunkte im Schulalltag zu
schaffen und den Unterricht zu bereichern. Die Berufs-
und Studieninformation beginnt in Kl. 10 (BOGY,
einwöchiges Betriebspraktikum) und setzt sich in der
Oberstufe fort (Studientag, Jgst. 12). Eine aktive
Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler in der
Schülermitverantwortung und ihren Arbeitskreisen ist
erwünscht. Unsere Schüler zeigen gerade hier über die
Schule hinaus einen offenen Blick für Probleme der Zeit.
Seit 1993 besteht eine Schulküche, die von einer
Elterngruppe betreut wird und in der unsere Schülerinnen
und Schüler zu Mittag essen können.
Die „Gemeinschaft der Freunde des
Königin-Charlotte-Gymnasiums“ (Sigmaringer Str. 85,
70567 Stuttgart) verbindet Eltern, Schüler, Ehemalige und
Freunde der Schule mit dem Ziel, der Schule fördernd zur
Seite zu stehen und ehemaligen Schülern die Möglichkeit zu
geben, im Kontakt mit der Schule zu bleiben. Zahlreiche
Veranstaltungen des Fördervereins tragen dazu bei, Schule
und Stadtteil zu verbinden.
Vorsitzende des Elternbeirats im Schuljahr
2003/2004 ist Frau Dr. M. Brazel, Johannes-Krämer-Str. 68,
70597 Stuttgart. (Stellvertreter: Frau Berger, Ölwiesenweg
3, 70567 Stuttgart und Herr Kumm, Johannes-Krämer-Str.34,
70597 Stuttgart).
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| Montag bis Freitag |
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| 1. Stunde |
7.55 |
- |
8.40 Uhr |
| 2. Stunde |
8.45 |
- |
9.30 Uhr |
| 3. Stunde |
9.35 |
- |
10.20 Uhr |
| 4. Stunde |
10.40 |
- |
11.25 Uhr |
| 5. Stunde |
11.30 |
- |
12.15 Uhr |
| 6. Stunde |
12.20 |
- |
13.05 Uhr |
| |
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|
|
| 7. Stunde |
13.45 |
- |
14.30 Uhr |
| 8. Stunde |
14.35 |
- |
15.20 Uhr |
| 9. Stunde |
15.25 |
- |
16.10 Uhr |
| 10. Stunde |
16.15 |
- |
17.00 Uhr |
| 11. Stunde |
17.05 |
- |
17.50 Uhr |
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| Straßenbahn: |
Linien 5 und 6 bis
Riedsee oder Möhringer Bahnhof |
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Linie 3 bis Sigmaringer
Straße oder Möhringer Bahnhof |
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Linie 8 bis Riedsee oder
Möhringer Bahnhof |
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| Buslinie: |
Fasanenhof bis Möhringer Bahnhof |
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Sprechzeiten des
Schulleiters |
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Nach Vereinbarung:
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Tel. 216-2152 oder
216-4993
Fax 216-4990
E-Mail:
Andrea.Funke-Fuchs@stuttgart.de |
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Frau Beyerlein
Frau Schimek
Tel. 216-2152 oder 216-4993 |
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| Öffnungszeiten: |
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| Mo. - Do. |
7.45 - 11.30 Uhr |
|
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| Fr. |
8.30 - 11-30 Uhr |
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| Di. u Do. nachm. |
14.00 - 15.30 Uhr |
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Für weitere Informationen steht die Schulleitung nach
vorheriger Anmeldung gerne zur Verfügung.
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Stundentafel (alt):
neunjähriges Gymnasium - sprachliches und
naturwissenschaftliches Profil Klassen 5 bis 11:
|
| Unterrichtsfächer |
Klassen |
|
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
| Religion |
2 |
2 |
2 |
1 |
2 |
2 |
2 |
| Ethik (ab Kl. 8)
1) |
- |
- |
- |
(1) |
(2) |
(2) |
(2) |
| Deutsch |
5 |
5 |
4 |
4 |
3 |
3 |
4 |
| Erdkunde |
2 |
3 |
2 |
2 |
- |
- |
1 |
| Geschichte |
- |
- |
2 |
2 |
2 |
2 |
1 |
| Gemeinschaftskunde |
- |
- |
- |
- |
- |
2 |
2 |
| 1. Fremdsprache |
5 |
5 |
4 |
4 |
4 |
3 |
3 |
| 2. Fremdsprache |
- |
- |
4 |
5 |
4 |
4 |
3 |
| 3. Fremdsprache |
- |
- |
- |
- |
5
0 |
4
0 |
5
0 |
| Mathematik * |
4 |
5 |
3 |
5* |
4 |
4 |
4 |
| Physik |
- |
- |
- |
2 |
2
2 |
1
2 |
2
3 |
| Chemie |
- |
- |
- |
- |
2
3 |
2
2 |
2
2 |
| Biologie |
2 |
2 |
2 |
1 |
0
1 |
2
2 |
1
2 |
| Naturphänomene |
1 |
1 |
- |
- |
- |
- |
- |
| naturwiss. Praktikum
2) |
- |
- |
- |
- |
0
1 |
0
1 |
0
1 |
| Sport |
3 |
3 |
3 |
3 |
3 |
2 |
2 |
| Musik |
3 |
2 |
2 |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Bildende Kunst |
2 |
2 |
2 |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Wochenstundenzahl |
29 |
30 |
30 |
31 |
33
31 |
33
31 |
34
32 |
|
Arbeitsgemeinschaften |
|
sprachliches Profil
naturwissenschaftliches Profil
1) Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht
teilnehmen.
2) Das naturwissenschaftliche Praktikum ist den Fächern
Physik, Chemie, Biologie zugeordnet; diese
Zuordnung kann im Schuljahr mehrmals wechseln. Im Zeitraum
von Klasse 9 bis 11 soll jedes dieser
Fächer etwa gleich starke Anteile am
naturwissenschaftlichen Praktikum haben.
* einschließlich eine Wochenstunde „Informationstechnische
Grundkenntnisse“
Die dritte Pflichtfremdsprache beim sprachlichen Profil
bedingt von Klasse 9 bis 11 eine veränderte Stundentafel.
Die Schüler des sprachlichen Profils nehmen in
Jahrgangsstufe 12 und 13 an den gleichen Kursen wie die
Schüler des naturwissenschaftlichen Profils teil.
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|
Hinweise zur Profil- und
Sprachenwahl |
|
Als Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und sprachlichem
Profil bietet das Königin-Charlotte-Gymnasium ein
umfassendes Angebot an Fremdsprachen. Sprachunterricht
nimmt bei beiden gymnasialen Profilen einen breiten Raum
ein; die Schülerinnen und Schüler beider Profile können
nach Klasse 11 - unabhängig vom bisherigen Profil - für
die Oberstufe Kurse ihrer Wahl aus allen Fächern wählen.
Naturwissenschaftliches und sprachliches Profil:
Erste Fremdsprache: Englisch
Englisch ist die unbestrittene Weltsprache, die sich -
nicht nur in der Bundesrepublik - an allen Schularten als
erste Fremdsprache durchgesetzt hat. Gute
Englischkenntnisse sind heute in fast allen Berufen
notwendig. Englisch ist in vielen Bereichen mit dem
Deutschen verwandt; es lernt sich zu Beginn rasch und
leicht und wird erst im Lauf der Jahre sehr differenziert
und anspruchsvoll.
Zweite Fremdsprache: Latein oder Französisch
Beide Sprachen unterscheiden sich vom Englischen durch
ihren großen Formenreichtum; sie haben auch eine andere
Sprachstruktur als das Deutsche und setzen Fleiß und
Ausdauer beim Erlernen voraus.
Französisch als Sprache unseres Nachbarlandes,
darüber hinaus als in vielen Ländern (Belgien, Schweiz,
Kanada, nord- und westafrikanische Länder usw.)
gesprochene Weltsprache zeichnet sich durch seine
Sprachmelodie und klar geregelte Grammatik aus. Wie bei
jeder modernen Fremdsprache steht der mündliche und
schriftliche Gebrauch im Mittelpunkt.
Latein - die „Muttersprache Europas“ - zeigt die
Grundlagen unserer europäischen Kultur und weist einen
unbestrittenen Bildungswert auf: der Lateinunterricht
vermittelt nicht nur die Antike, sondern auch ein
Verständnis für die Gegenwart; er ist geistiges Training
in einer intensiven sprachlichen Schulung; wer Latein
lernt, lernt auch seine Muttersprache besser und
Fremdwörter sind nicht mehr fremd. Neun europäische
Sprachen sind aus dem Lateinischen entstanden, die enge
Verwandtschaft erleichtert es den „Lateinern“, diese
Sprachen zu lernen - und auch im Schriftenglischen stammen
über 50 % aller Wörter aus dem Lateinischen. Viele
Studiengänge setzen Lateinkenntnisse oder das kleine bzw.
große Latinum voraus. Latein als zweite Fremdsprache
erspart den mühsamen, zeitaufwendigen Weg über die
Arbeitsgemeinschaft oder zusätzliche Latinumskurse an der
Universität. Wer Latein lernen will, sollte in Klasse 7
beginnen.
Beim naturwissenschaftlichen Profil unterstreicht die
Kombination „moderne“ Fremdsprache mit der
„Reflektionssprache“ Latein die Profilierung.
Zusätzlich beim sprachlichen Profil:
Dritte Fremdsprache: Spanisch
Als „Tochtersprache“ des Lateinischen und
„Schwestersprache“ des Französischen läßt sich Spanisch
als dritte Fremdsprache in kurzer Zeit intensiv erlernen,
da viele Wörter eine gemeinsame Herkunft haben. Beide
Sprachen weisen einen reichen Formenbestand auf und
unterscheiden sich vor allem durch ihre Laute und ihre
Schreibung, die im Spanischen sehr einfach geregelt ist.
Mit über 380 Millionen Sprechern in Spanien, Mittel- und
Südamerika nimmt Spanisch unter den Weltsprachen nach
Englisch und Chinesisch den dritten Rang ein und
ermöglicht die Begegnung mit der Sprache und Kultur von
über 20 Ländern. Seine Bedeutung in Wirtschaft, Handel und
internationalen Beziehungen wächst ständig. Als
Schulsprache wird Spanisch auch in Baden-Württemberg immer
häufiger unterrichtet (in ca. 100 Gymnasien); allein im
Großraum Stuttgart gibt es Spanisch als dritte
Fremdsprache in Gymnasien in Stuttgart (5), Echterdingen,
Ostfildern-Nellingen, Göppingen, Fellbach, Waiblingen,
Sindelfingen, Böblingen, Ludwigsburg, Weil der Stadt und
Nürtingen. In den anderen Bundesländern, vor allem in
Norddeutschland, ist Spanisch an vielen Schulen
eingeführt.
Das sprachliche Profil (Englisch - Latein/Französich -
Spanisch) stellt ein besonderes Bildungsangebot unserer
Schule dar.
Die Sprachenfolge im 8-jährigen Gymnasium-alt- ist
festgelegt: Englisch - Französisch - Spanisch.
Das Königin-Charlotte-Gymnasium unterstreicht damit die
sprachliche Ausrichtung dieses Profils mit drei modernen
Fremdsprachen.
Im neuen 8-jährigen Gymnasium (ab 2004/2005)
entspricht die Sprachenfolge/Profilwahl dem bisherigen
neunjährigen Gymnasium.
Sprachen als Arbeitsgemeinschaft sind freiwillig
und werden zusätzlich zum Pflichtbereich angeboten, wenn
eine entsprechende Nachfrage besteht und Lehrerstunden zur
Verfügung stehen. Gegenwärtig haben wir
Arbeitsgemeinschaften in Französisch, Latein und
Japanisch.
Eine Besonderheit des Königin-Charlotte-Gymnasiums ist
seit 1987 der Japanischunterricht. Japanisch kann
als Arbeitsgemeinschaft ab Klasse 9/10 (2 Wochenstunden)
und als Wahlfach in den Jahrgangsstufen 12 und 13 (4
Wochenstunden) gewählt werden. Die Teilnehmer erhalten
eine gründliche Einführung in Sprache, Schrift und Kultur
Japans, das heute als bedeutende Wirtschafts- und
Industrienation immer wichtiger wird.
Sprachen sind Schlüssel zur Welt - der gymnasiale
Sprachunterricht trägt dazu bei, unsere vielsprachige Welt
in Gegenwart und Vergangenheit zu erschließen.
Das Gymnasium mit 8-jährigem Bildungsgang (G 8 – alt )
(Sprachliches Profil: Englisch-Französisch-Spanisch)
Schülerinnen und Schüler des bisherigen 8-jährigen
Bildungsganges legen das gleiche Abitur ab wie ihre
Mitschülerinnen und Mitschüler im neunjährigen Zug. Die
Teilnehmer am achtjährigen Gymnasium werden den
Unterrichtsstoff der normalen Klassen 5 bis 11 durch
Konzentration des Stoffes und Ausgleichsmaßnahmen bereits
am Ende der Klasse 10 durchgenommen haben. Die zweite
Fremdsprache beginnt bereits in Klasse 6, die dritte
Fremdsprache in Klasse 8. Auch andere Fächer, wie z.B.
Geschichte, beginnen ein Jahr früher (vgl. Stundentafel).
In den beiden letzten Jahrgangsstufen werden die
Schülerinnen und Schüler des G8-Zuges gemeinsam mit den
G9-Schülern unterrichtet und legen die gleiche
Abiturprüfung ab.
|
STUNDENTAFEL 8-jähriges Gymnasium-alt- sprachliches Profil
Klassen 5 bis 10
|
| Unterrichtsfächer |
Klassen |
|
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
| Religion |
2 |
2 |
2 |
1 |
2 |
2 |
| Ethik (ab Kl. 7)
1) |
- |
- |
(2) |
(1) |
(2) |
(2) |
| Deutsch |
5 |
4 |
4 |
3 |
3 |
4 |
| Erdkunde |
2 |
2 |
2 |
- |
- |
1 |
| Geschichte |
- |
2 |
2 |
2 |
2 |
1 |
| Gemeinschaftskunde |
- |
- |
- |
- |
2 |
2 |
| 1. Fremdsprache |
5 |
4 |
4 |
4 |
3 |
3 |
| 2. Fremdsprache |
- |
4 |
5 |
4 |
4 |
3 |
| 3. Fremdsprache |
- |
- |
- |
5 |
4 |
5 |
| Mathematik * |
4 |
3 |
5* |
4 |
4 |
4 |
| Physik |
- |
- |
2 |
2 |
1 |
2 |
| Chemie |
- |
- |
- |
2 |
2 |
2 |
| Biologie |
2 |
2 |
1 |
- |
2 |
1 |
| Naturphänomene |
1 |
1 |
- |
- |
- |
- |
| naturwiss. Praktikum
2) |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| Sport |
3 |
3 |
3 |
3 |
2 |
2 |
| Musik |
3 |
2 |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Bildende Kunst |
2 |
2 |
1 |
1 |
1 |
1 |
| Wochenstundenzahl |
29 |
31 |
32 |
32 |
33 |
34 |
|
Ausgleichungsmaßnahmen 2)
12 |
|
Arbeitsgemeinschaften |
|
1) Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht
teilnehmen (ab Klasse 7).
2) Diese werden nach pädagogischem Ermessen der Schulen je
nach Erfordernissen
in den einzelnen Fächern erteilt.
* einschließlich eine Wochenstunde
„Informationstechnische Grundkenntnisse“
Das 8-jährige Gymnasium – (G-8 neu) – ab Schuljahr
2004/2005
Mit dem Schuljahr 2004/2005 wird in Baden-Württemberg das
8-jährige Gymnasium (neu) überall eingeführt. Dieses
8-jährige Gymnasium unterscheidet sich vom bisherigen
8-jährigen Gymnasium, da es von allen Schülerinnen und
Schülern, die im Schuljahr 2004/2005 in die Klasse 5 des
Gymnasiums aufgenommen werden, besucht wird.
Sowohl die Unterrichtsinhalte (Bildungsplan) als
auch die Wochenstunden der einzelnen Fächer
(Kontingentstundentafel) ändern sich. Es werden auch
neue Fächer eingeführt (Natur und Technik,
Wirtschaft). Jede Schule legt neben dem Kerncurriculum
(zwei Drittel) ein schuleigenes Curriculum (ein
Drittel) fest.
Entsprechend wird die Kontingentstundentafel (s.unten) von
jeder Schule in eine Wochenstundentafel umgesetzt. Die
Schule bestimmt auch, wie die jeder Klasse zur Verfügung
stehenden Poolstunden (Verfügungsstunden)
eingesetzt werden.
Die neuen Bildungspläne legen auch fest, was Schüler zu
einem bestimmten Zeitpunkt können sollen
(Bildungsstandards).
Die im Schuljahr 2004/2005 beginnenden Klassen 5 erhalten
die 2. Fremdsprache in Klasse 6. Danach beginnt die
zweite Fremdsprache in Klasse 5, da dann alle Kinder die
erste Fremdsprache (Englisch) schon in der Grundschule
gelernt haben.
Die neue Stundentafel und die Poolstunden sind für die
Klassen 5 und 6 beschlossen, für die Klassen 7-10 müssen
die schulischen Gremien diese Beschlüsse noch fassen.
Die Stoffverteilung des Kerncurriculums und das
schuleigene Curriculum für die Klassen 5 und 6 sind
derzeit ebenfalls im Beschlussverfahren und werden zu
Beginn des Schuljahres 2004/05 vorliegen.
Die Poolstunden dienen mit dazu, einzelne Fächer zu
vertiefen und das Schulprofil zu gestalten. Geplant ist,
von Klasse 5-10 verstärkt Informationstechnische
Grundkenntnisse, Umgang mit dem Computer,
Präsentationstechniken usw. zu üben. Die andere Hälfte
dieser Poolstunden soll dazu benützt werden, das schon
bestehende Methodencurriculum der Schule (Kl.
5-12/13) systematisch zu erarbeiten. Beide Poolstunden
werden dabei in der Regel organisatorisch einzelnen
Fächern/Fachbereichen zugeordnet .
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KONTINGENTSTUNDEN und STUNDENTAFEL G8-neu ab 2004/2005 |
|
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