Königin-Charlotte-Gymnasium Stuttgart
Stuttgart-Möhringen, Sigmaringer str.85

SCHULLEITERIN: ANDREA FUNKE-FUCHS
STELLVERTRETER: KARL BRECHENMACHER
 
TEL.: 216-2152
        216-4993
FAX.: 216-4990
Homepage: http://www.kcg.s.bw.schule.de
E-Mail: koenigin-charlotte-gymnasium@stuttgart.de
 

Das Königin-Charlotte-Gymnasium ist ein allgemeinbildendes Gymnasium, das in 8 oder 9 Jahren zur allgemeinen Hochschulreife führt. 1914 als dritte höhere Mädchenschule in der Innenstadt gegründet und 1915 nach Königin-Charlotte von Württemberg (1864 - 1946) benannt, erfuhr diese Schule mit der Einführung der Koedukation 1973 und dem Umzug nach Stuttgart-Möhringen 1974 Veränderungen, die heute ihr Gesicht im Schulzentrum an der Rembrandtstraße prägen: es ist das Gymnasium des Stadtbezirks Möhringen für Jungen und Mädchen, das im Schuljahr 2003/2004 von 681 Schülerinnen und Schülern besucht wird.
 

Das Königin-Charlotte-Gymnasium führt ab Schuljahr 2004/2005 folgende Profile:

Bisheriges 9-jähriges Gymnasium (Kl.6-13):
naturwissenschaftliches Profil:  
Sprachenfolgen: Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 7)
  Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 7)
sprachliches Profil:  
Sprachenfolgen:
 
Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 7) Spanisch (Kl. 9)
  Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 7) Spanisch (Kl. 9)
Bisheriges 8-jähriges Gymnasium:  
Sprachenfolgen: Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 6) Spanisch (Kl. 8)
 
Für alle neubeginnenden Klassen 5 ab Schuljahr 2004/2005: 8-jähriges Gymnasium (neu):
naturwissenschaftlisches Profil:  
Sprachenfolgen: Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 6)
  Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 6)
sprachliches Profil:
 
Englisch (Kl. 5) Latein (Kl. 6) Spanisch (Kl. 8)
  Englisch (Kl. 5) Französisch (Kl. 6) Spanisch (Kl. 8)
 
Für alle Fremdsprachenfolgen bestehen Mindestgruppengrößen
(2. Fremdsprache 16 Schüler, 3. Fremdsprache 12 Schüler).
 
Latinum: Schülerinnen und Schüler mit Pflichtunterricht in Latein erwerben das Latinum bzw. mit Ergänzungsprüfung oder bei entsprechender Kurswahl in der Oberstufe (Kernkompetenz, Profil- oder Neigungsfach) das Große Latinum, wenn die sonstigen Voraussetzungen gegeben sind.
Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlichen Profils EF oder des sprachlichen Profils EFSpan haben Gelegenheit Latein in einer Arbeitsgemeinschaft zu erlernen und in einer Ergänzungsprüfung das Latinum zu erwerben, bei entsprechender Kurswahl in der Oberstufe auch das Große Latinum. Latinum bzw. Großes Latinum sind auch heute noch die Voraussetzung für das Studium bestimmter Fachrichtungen.
In den Klassen 5 und 6 sind Handarbeit und Technik als Arbeitsgemeinschaft für alle Schülerinnen und Schüler des 9-jährigen Gymnasiums eingerichtet; im Schuljahr 2004/2005 auch für Kl. 5 G-8 (neu).
In zwei Klassenstufen haben wir bilingualen Fachunterricht in englischer Sprache: Kl. 8 (Erdkunde) und Kl. 11 (Geschichte).
In den Jahrgangsstufen 12 und 13 (G-8 neu: 11 und 12) findet der Unterricht in Pflicht- und Wahlfächern statt (vier- bzw. zweistündig). Es sind alle Fächer der Unter- und Mittelstufe vertreten, darüber hinaus finden je nach Wahl der Schüler 2-stündige Kurse in Informatik, Astronomie, Darstellende Geometrie, Philosophie, Psychologie und Literatur sowie auch in Japanisch (4-stündig) statt. Der gut ausgestattete Informatikraum erlaubt einen Unterricht auf dem neuesten Stand der Technik (Multimedia, Internet, u.s.w.). Durch die Kooperation mit den Gymnasien der benachbarten Stadtteile wird das Kursangebot sinnvoll erweitert.
Arbeitsgemeinschaften runden das Unterrichtsprogramm im Wahlbereich ab und geben den Schülern die Möglichkeit, ihre besonderen Neigungen zu pflegen. Nach Möglichkeit werden Französisch, Latein, Japanisch, Biologie, Informatik, Physik, Fotografie, Chor, Orchester, Sport sowie Theatergruppen eingerichtet. Die Teilnahme ist freiwillig. An der Arbeitsgemeinschaft Japanisch nehmen auch Schüler anderer Gymnasien teil. Die Theatergruppen haben durch die Einrichtung eines Theaterraumes im Pavillon sehr gute Übungs- und Spielmöglichkeiten. Der Schulgarten lädt zur aktiven Mitarbeit ein. Die Kurse der Oberstufe können durch das Seminarfach, Teilnahme an Wettbewerben und besondere Lernleistungen ergänzt werden. Interessierte Schüler besuchen darüber hinaus das Kepler-Seminar für Naturwissenschaften. Seit dem Schuljahr 1987/88 nimmt das Königin-Charlotte-Gymnasium auch am Programm zur Förderung besonders befähigter Schüler teil.

Eine Schulpartnerschaft unterhält die Schule mit dem Lycée Saint-Exupéry in Lyon. Jedes Jahr finden Austauschprogramme und Begegnungen statt. Der intensive Austausch begünstigt die französischen Sprachkenntnisse und trägt zur deutsch-französischen Verständigung bei. Für Schüler mit dem Fach Spanisch besteht die Möglichkeit zu einem Austausch mit Partnerschulen in Valladolid und Caracas. In den USA haben wir eine Partnerschule in Garden Valley (Kalifornien), mit der Austausch besteht. Für Schüler der Japanisch-Arbeitsgemeinschaft gibt es einen Austausch mit Schulen in Ogaki (Japan) und der Toin-Gakuen-Schule (japanisches Internat) in Saulgau.

Das Königin-Charlotte-Gymnasium bietet vom Lehrer- und Raumangebot her gute pädagogische Voraussetzungen. Ein lebendiges, offenes Schulklima, das den Schülern eine Identifikation mit ihrer Schule erleichtert, gehört zu den besonderen Anliegen. Schulkonzerte, Aufführungen der Theater-AG, Projekttage, Studienfahrten, Schullandheimaufenthalte (Kl. 6), Teilnahme an sportlichen Wettbewerben und anderen außerunterrichtlichen Veranstaltungen helfen mit, Höhepunkte im Schulalltag zu schaffen und den Unterricht zu bereichern. Die Berufs- und Studieninformation beginnt in Kl. 10 (BOGY, einwöchiges Betriebspraktikum) und setzt sich in der Oberstufe fort (Studientag, Jgst. 12). Eine aktive Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler in der Schülermitverantwortung und ihren Arbeitskreisen ist erwünscht. Unsere Schüler zeigen gerade hier über die Schule hinaus einen offenen Blick für Probleme der Zeit.

Seit 1993 besteht eine Schulküche, die von einer Elterngruppe betreut wird und in der unsere Schülerinnen und Schüler zu Mittag essen können.

Die „Gemeinschaft der Freunde des Königin-Charlotte-Gymnasiums“ (Sigmaringer Str. 85, 70567 Stuttgart) verbindet Eltern, Schüler, Ehemalige und Freunde der Schule mit dem Ziel, der Schule fördernd zur Seite zu stehen und ehemaligen Schülern die Möglichkeit zu geben, im Kontakt mit der Schule zu bleiben. Zahlreiche Veranstaltungen des Fördervereins tragen dazu bei, Schule und Stadtteil zu verbinden.

Vorsitzende des Elternbeirats im Schuljahr 2003/2004 ist Frau Dr. M. Brazel, Johannes-Krämer-Str. 68, 70597 Stuttgart. (Stellvertreter: Frau Berger, Ölwiesenweg 3, 70567 Stuttgart und Herr Kumm, Johannes-Krämer-Str.34, 70597 Stuttgart).
 
       

Unterrichtszeit

   
       
Montag bis Freitag    
 1. Stunde 7.55 - 8.40 Uhr
 2. Stunde 8.45 - 9.30 Uhr
 3. Stunde 9.35 - 10.20 Uhr
 4. Stunde 10.40 - 11.25 Uhr
 5. Stunde 11.30 - 12.15 Uhr
 6. Stunde 12.20 - 13.05 Uhr
       
 7. Stunde 13.45 - 14.30 Uhr
 8. Stunde 14.35 - 15.20 Uhr
 9. Stunde 15.25 - 16.10 Uhr
10. Stunde 16.15 - 17.00 Uhr
11. Stunde 17.05 - 17.50 Uhr
       
       

Verkehrsverbindungen

   
       
Straßenbahn: Linien 5 und 6 bis Riedsee oder Möhringer Bahnhof
  Linie 3 bis Sigmaringer Straße oder Möhringer Bahnhof
  Linie 8 bis Riedsee oder Möhringer Bahnhof
       
Buslinie: Fasanenhof bis Möhringer Bahnhof
       
       

Sprechzeiten des Schulleiters

   
       
Nach Vereinbarung:
 
Tel. 216-2152 oder 216-4993
Fax 216-4990
E-Mail: Andrea.Funke-Fuchs@stuttgart.de
       
       

Schulsekretariat:

   
       
  Frau Beyerlein
Frau Schimek
Tel. 216-2152 oder 216-4993
 
Öffnungszeiten:      
Mo. - Do. 7.45 - 11.30 Uhr    
Fr. 8.30 - 11-30 Uhr    
Di. u Do. nachm. 14.00 - 15.30 Uhr    
 
Für weitere Informationen steht die Schulleitung nach vorheriger Anmeldung gerne zur Verfügung.
 
Stundentafel (alt):
neunjähriges Gymnasium - sprachliches und naturwissenschaftliches Profil Klassen 5 bis 11:
 
Unterrichtsfächer Klassen
5 6 7 8 9 10 11
Religion 2 2 2 1 2 2 2
Ethik (ab Kl. 8)   1) - - - (1) (2) (2) (2)
Deutsch 5 5 4 4 3 3 4
Erdkunde 2 3 2 2 - - 1
Geschichte - - 2 2 2 2 1
Gemeinschaftskunde - - - - - 2 2
1. Fremdsprache 5 5 4 4 4 3 3
2. Fremdsprache - - 4 5 4 4 3
3. Fremdsprache - - - - 5
0
4
0
5
0
Mathematik  * 4 5 3 5* 4 4 4
Physik - - - 2 2
2
1
2
2
3
Chemie - - - - 2
3
2
2
2
2
Biologie 2 2 2 1 0
1
2
2
1
2
Naturphänomene 1 1 - - - - -
naturwiss. Praktikum  2) - - - - 0
1
0
1
0
1
Sport 3 3 3 3 3 2 2
Musik 3 2 2 1 1 1 1
Bildende Kunst 2 2 2 1 1 1 1
Wochenstundenzahl 29 30 30 31 33
31
33
31
34
32
Arbeitsgemeinschaften
 
sprachliches Profil                  
naturwissenschaftliches Profil
 
1) Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.
 
2) Das naturwissenschaftliche Praktikum ist den Fächern Physik, Chemie, Biologie zugeordnet; diese
Zuordnung kann im Schuljahr mehrmals wechseln. Im Zeitraum von Klasse 9 bis 11 soll jedes dieser
Fächer etwa gleich starke Anteile am naturwissenschaftlichen Praktikum haben.
 
* einschließlich eine Wochenstunde „Informationstechnische Grundkenntnisse“

Die dritte Pflichtfremdsprache beim sprachlichen Profil bedingt von Klasse 9 bis 11 eine veränderte Stundentafel. Die Schüler des sprachlichen Profils nehmen in Jahrgangsstufe 12 und 13 an den gleichen Kursen wie die Schüler des naturwissenschaftlichen Profils teil.
 

Hinweise zur Profil- und Sprachenwahl

 
Als Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und sprachlichem Profil bietet das Königin-Charlotte-Gymnasium ein umfassendes Angebot an Fremdsprachen. Sprachunterricht nimmt bei beiden gymnasialen Profilen einen breiten Raum ein; die Schülerinnen und Schüler beider Profile können nach Klasse 11 - unabhängig vom bisherigen Profil - für die Oberstufe Kurse ihrer Wahl aus allen Fächern wählen.
 
Naturwissenschaftliches und sprachliches Profil:
 
Erste Fremdsprache: Englisch

Englisch ist die unbestrittene Weltsprache, die sich - nicht nur in der Bundesrepublik - an allen Schularten als erste Fremdsprache durchgesetzt hat. Gute Englischkenntnisse sind heute in fast allen Berufen notwendig. Englisch ist in vielen Bereichen mit dem Deutschen verwandt; es lernt sich zu Beginn rasch und leicht und wird erst im Lauf der Jahre sehr differenziert und anspruchsvoll.

Zweite Fremdsprache: Latein oder Französisch
Beide Sprachen unterscheiden sich vom Englischen durch ihren großen Formenreichtum; sie haben auch eine andere Sprachstruktur als das Deutsche und setzen Fleiß und Ausdauer beim Erlernen voraus.

Französisch als Sprache unseres Nachbarlandes, darüber hinaus als in vielen Ländern (Belgien, Schweiz, Kanada, nord- und westafrikanische Länder usw.) gesprochene Weltsprache zeichnet sich durch seine Sprachmelodie und klar geregelte Grammatik aus. Wie bei jeder modernen Fremdsprache steht der mündliche und schriftliche Gebrauch im Mittelpunkt.

Latein - die „Muttersprache Europas“ - zeigt die Grundlagen unserer europäischen Kultur und weist einen unbestrittenen Bildungswert auf: der Lateinunterricht vermittelt nicht nur die Antike, sondern auch ein Verständnis für die Gegenwart; er ist geistiges Training in einer intensiven sprachlichen Schulung; wer Latein lernt, lernt auch seine Muttersprache besser und Fremdwörter sind nicht mehr fremd. Neun europäische Sprachen sind aus dem Lateinischen entstanden, die enge Verwandtschaft erleichtert es den „Lateinern“, diese Sprachen zu lernen - und auch im Schriftenglischen stammen über 50 % aller Wörter aus dem Lateinischen. Viele Studiengänge setzen Lateinkenntnisse oder das kleine bzw. große Latinum voraus. Latein als zweite Fremdsprache erspart den mühsamen, zeitaufwendigen Weg über die Arbeitsgemeinschaft oder zusätzliche Latinumskurse an der Universität. Wer Latein lernen will, sollte in Klasse 7 beginnen.

Beim naturwissenschaftlichen Profil unterstreicht die Kombination „moderne“ Fremdsprache mit der „Reflektionssprache“ Latein die Profilierung.
 
 
Zusätzlich beim sprachlichen Profil:
 
Dritte Fremdsprache: Spanisch

Als „Tochtersprache“ des Lateinischen und „Schwestersprache“ des Französischen läßt sich Spanisch als dritte Fremdsprache in kurzer Zeit intensiv erlernen, da viele Wörter eine gemeinsame Herkunft haben. Beide Sprachen weisen einen reichen Formenbestand auf und unterscheiden sich vor allem durch ihre Laute und ihre Schreibung, die im Spanischen sehr einfach geregelt ist.

Mit über 380 Millionen Sprechern in Spanien, Mittel- und Südamerika nimmt Spanisch unter den Weltsprachen nach Englisch und Chinesisch den dritten Rang ein und ermöglicht die Begegnung mit der Sprache und Kultur von über 20 Ländern. Seine Bedeutung in Wirtschaft, Handel und internationalen Beziehungen wächst ständig. Als Schulsprache wird Spanisch auch in Baden-Württemberg immer häufiger unterrichtet (in ca. 100 Gymnasien); allein im Großraum Stuttgart gibt es Spanisch als dritte Fremdsprache in Gymnasien in Stuttgart (5), Echterdingen, Ostfildern-Nellingen, Göppingen, Fellbach, Waiblingen, Sindelfingen, Böblingen, Ludwigsburg, Weil der Stadt und Nürtingen. In den anderen Bundesländern, vor allem in Norddeutschland, ist Spanisch an vielen Schulen eingeführt.

Das sprachliche Profil (Englisch - Latein/Französich - Spanisch) stellt ein besonderes Bildungsangebot unserer Schule dar.

Die Sprachenfolge im 8-jährigen Gymnasium-alt- ist festgelegt: Englisch - Französisch - Spanisch.
Das Königin-Charlotte-Gymnasium unterstreicht damit die sprachliche Ausrichtung dieses Profils mit drei modernen Fremdsprachen.

Im neuen 8-jährigen Gymnasium (ab 2004/2005) entspricht die Sprachenfolge/Profilwahl dem bisherigen neunjährigen Gymnasium.

Sprachen als Arbeitsgemeinschaft sind freiwillig und werden zusätzlich zum Pflichtbereich angeboten, wenn eine entsprechende Nachfrage besteht und Lehrerstunden zur Verfügung stehen. Gegenwärtig haben wir Arbeitsgemeinschaften in Französisch, Latein und Japanisch.

Eine Besonderheit des Königin-Charlotte-Gymnasiums ist seit 1987 der Japanischunterricht. Japanisch kann als Arbeitsgemeinschaft ab Klasse 9/10 (2 Wochenstunden) und als Wahlfach in den Jahrgangsstufen 12 und 13 (4 Wochenstunden) gewählt werden. Die Teilnehmer erhalten eine gründliche Einführung in Sprache, Schrift und Kultur Japans, das heute als bedeutende Wirtschafts- und Industrienation immer wichtiger wird.
 
Sprachen sind Schlüssel zur Welt - der gymnasiale Sprachunterricht trägt dazu bei, unsere vielsprachige Welt in Gegenwart und Vergangenheit zu erschließen.


Das Gymnasium mit 8-jährigem Bildungsgang (G 8 – alt )
(Sprachliches Profil: Englisch-Französisch-Spanisch)


Schülerinnen und Schüler des bisherigen 8-jährigen Bildungsganges legen das gleiche Abitur ab wie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler im neunjährigen Zug. Die Teilnehmer am achtjährigen Gymnasium werden den Unterrichtsstoff der normalen Klassen 5 bis 11 durch Konzentration des Stoffes und Ausgleichsmaßnahmen bereits am Ende der Klasse 10 durchgenommen haben. Die zweite Fremdsprache beginnt bereits in Klasse 6, die dritte Fremdsprache in Klasse 8. Auch andere Fächer, wie z.B. Geschichte, beginnen ein Jahr früher (vgl. Stundentafel). In den beiden letzten Jahrgangsstufen werden die Schülerinnen und Schüler des G8-Zuges gemeinsam mit den G9-Schülern unterrichtet und legen die gleiche Abiturprüfung ab.
 
STUNDENTAFEL 8-jähriges Gymnasium-alt- sprachliches Profil
Klassen 5 bis 10
 
Unterrichtsfächer Klassen
5 6 7 8 9 10
Religion 2 2 2 1 2 2
Ethik (ab Kl. 7)   1) - - (2) (1) (2) (2)
Deutsch 5 4 4 3 3 4
Erdkunde 2 2 2 - - 1
Geschichte - 2 2 2 2 1
Gemeinschaftskunde - - - - 2 2
1. Fremdsprache 5 4 4 4 3 3
2. Fremdsprache - 4 5 4 4 3
3. Fremdsprache - - - 5 4 5
Mathematik  * 4 3 5* 4 4 4
Physik - - 2 2 1 2
Chemie - - - 2 2 2
Biologie 2 2 1 - 2 1
Naturphänomene 1 1 - - - -
naturwiss. Praktikum  2) - - - - - -
Sport 3 3 3 3 2 2
Musik 3 2 1 1 1 1
Bildende Kunst 2 2 1 1 1 1
Wochenstundenzahl 29 31 32 32 33 34
Ausgleichungsmaßnahmen 2)                 12
Arbeitsgemeinschaften
 
1) Für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen (ab Klasse 7).
 
2) Diese werden nach pädagogischem Ermessen der Schulen je nach Erfordernissen
in den einzelnen Fächern erteilt.

* einschließlich eine Wochenstunde „Informationstechnische Grundkenntnisse“
 
Das 8-jährige Gymnasium – (G-8 neu) – ab Schuljahr 2004/2005


Mit dem Schuljahr 2004/2005 wird in Baden-Württemberg das 8-jährige Gymnasium (neu) überall eingeführt. Dieses 8-jährige Gymnasium unterscheidet sich vom bisherigen 8-jährigen Gymnasium, da es von allen Schülerinnen und Schülern, die im Schuljahr 2004/2005 in die Klasse 5 des Gymnasiums aufgenommen werden, besucht wird.
Sowohl die Unterrichtsinhalte (Bildungsplan) als auch die Wochenstunden der einzelnen Fächer (Kontingentstundentafel) ändern sich. Es werden auch neue Fächer eingeführt (Natur und Technik, Wirtschaft). Jede Schule legt neben dem Kerncurriculum (zwei Drittel) ein schuleigenes Curriculum (ein Drittel) fest.
Entsprechend wird die Kontingentstundentafel (s.unten) von jeder Schule in eine Wochenstundentafel umgesetzt. Die Schule bestimmt auch, wie die jeder Klasse zur Verfügung stehenden Poolstunden (Verfügungsstunden) eingesetzt werden.
Die neuen Bildungspläne legen auch fest, was Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt können sollen (Bildungsstandards).
Die im Schuljahr 2004/2005 beginnenden Klassen 5 erhalten die 2. Fremdsprache in Klasse 6. Danach beginnt die zweite Fremdsprache in Klasse 5, da dann alle Kinder die erste Fremdsprache (Englisch) schon in der Grundschule gelernt haben.
Die neue Stundentafel und die Poolstunden sind für die Klassen 5 und 6 beschlossen, für die Klassen 7-10 müssen die schulischen Gremien diese Beschlüsse noch fassen.
Die Stoffverteilung des Kerncurriculums und das schuleigene Curriculum für die Klassen 5 und 6 sind derzeit ebenfalls im Beschlussverfahren und werden zu Beginn des Schuljahres 2004/05 vorliegen.
Die Poolstunden dienen mit dazu, einzelne Fächer zu vertiefen und das Schulprofil zu gestalten. Geplant ist, von Klasse 5-10 verstärkt Informationstechnische Grundkenntnisse, Umgang mit dem Computer, Präsentationstechniken usw. zu üben. Die andere Hälfte dieser Poolstunden soll dazu benützt werden, das schon bestehende Methodencurriculum der Schule (Kl. 5-12/13) systematisch zu erarbeiten. Beide Poolstunden werden dabei in der Regel organisatorisch einzelnen Fächern/Fachbereichen zugeordnet .
 

KONTINGENTSTUNDEN und STUNDENTAFEL G8-neu ab 2004/2005


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